Wie werde ich besser in Mathe?

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Schüler, Eltern und manchmal auch Lehrer sind gerade bei schwierigen Schulfächern wie Mathematik oft am Ende ihrer Weisheit. Wie kann man besser in Mathe werden ohne Nachhilfe? Geht das überhaupt oder ist es besser, anders nachzufragen: Wer gibt Nachhilfe in Mathematik?

Wer kann Nachhilfe geben – Hier werden Eltern fündig

Oft gibt es direkt an den Schulen Nachhilfeangebote oder zumindest Tipps, an wen man sich wegen Nachhilfestunden wenden kann. Teilweise handelt es sich auch um private Institute, die eine gezielte Unterstützung für die Schüler bereithalten.

Gerade bei einem Fach wie Mathematik fällt es den Eltern schwer, sich an gewisse Dinge aus ihrer eigenen Schulzeit zu erinnern. Außerdem reagieren viele Kinder und Jugendliche etwas empfindlich, wenn sie von den eigenen Eltern abgefragt werden. Dann hilft es, bei einer Onlineseite wie ErsteNachhilfe nach einem geeigneten Nachhilfelehrer Ausschau zu halten.

Zudem haben die Schüler sehr viel mehr von einem individuellen Nachhilfelehrer, der genau auf ihre Fragen eingeht.

Aber wer gibt Nachhilfe in Mathematik und wie erfährt man, ob die Anbieter tatsächlich die nötige Kompetenz haben und das Wissen auch vermitteln können? Die idealen Nachhilfelehrer sind oft selbst noch Schüler, die jedoch etwas älter sind als die Kinder, die ein paar Stunden Nachhilfe in Mathe oder einem anderen Fach benötigen.

Bei der Suche nach dem idealen Nachhilfekurs werden häufig die folgenden Schritte eingeleitet:

  • Kontaktadressen am Schwarzen Brett der Schule finden (oft auch online),
  • einen Internetanbieter für Nachhilfe ermitteln,
  • die örtlichen Institute kontaktieren,
  • bei den Lehrern nachfragen.
Bei der privaten Nachhilfe ist oft deutlich mehr Flexibilität gegeben als in den Spezialkursen für die Schüler, die den Unterrichtsstoff alleine nicht bewältigen.(#01)

Bei der privaten Nachhilfe ist oft deutlich mehr Flexibilität gegeben als in den Spezialkursen für die Schüler, die den Unterrichtsstoff alleine nicht bewältigen.(#01)

Vorteile bei der privaten Nachhilfe

Wenn alles gut läuft, bringen die qualifizierten Nachhilfelehrer oder auch die geduldigen älteren Schüler den Kindern die grundlegenden Regeln innerhalb relativ kurzer Zeit bei. Das schult einerseits die Konzentration und dient andererseits der gezielten Vorbereitung auf die nächste Klassenarbeit.

Mathematik- und andere Nachhilfekurse helfen dabei, die einzelnen Schritte besser nachzuvollziehen. Gerade bei logischen Fächern wie Mathe und Physik ist das unverzichtbar, um hinter die Geheimnisse von Geometrie, Algebra und Analysis zu kommen und kontinuierlich den Notenspiegel zu verbessern.

Die Qualifikation der Lehrkraft ist dafür eine sehr wichtige Voraussetzung. Im Allgemeinen merkt man schon früh, ob das erforderliche Wissen vorhanden ist und ob es so erklärt wird, dass der Schüler bzw. die Schülerin es auch versteht.

Im Vergleich zu speziellen Unterstützungskursen lassen sich die Termine für die Nachhilfestunden flexibel absprechen und auch kurzfristig abstimmen. Das ist vor allem dann interessant, wenn eine wichtige Arbeit ansteht. So ist die Nachhilfe nicht nur eine Begleitung bei den Hausaufgaben, sondern sie hilft den Schülern auch beim logischen Denken, das sich auf verschiedene Einzelaufgaben übertragen lässt.

Bei einem Institut für Nachhilfe springt ggf. eine andere Nachhilfekraft ein, wenn der üblicherweise beauftragte Nachhilfelehrer keine Zeit haben sollte. Durch das Wiederholen des Unterrichtsstoffs „pauken“ die Schüler das, was sie ansonsten vergessen oder nicht richtig kapiert haben.

Video:Die 10 häufigsten Mathefehler – und wie ihr sie vermeidet

Besser in Mathe werden ohne Nachhilfe – weitere hilfreiche Hinweise

Die Unterstützung durch qualifizierte und auch pädagogisch erfahrene Nachhilfekräfte hilft den Schülern weiter, die im Unterricht nicht alles verstehen und sich nicht trauen, deswegen ständig bei der Lehrkraft nachzufragen. Mit der individuellen Nachhilfe lassen sich schlechte Zeugnisnoten allmählich verbessern. Gerade bei Mathe ist es oft so, dass man erst hinter die richtige Herangehensweise kommen muss, bevor sich eine Aufgabe lösen lässt. Hat man diesen Grundgedanken verstanden, dann bleibt auch die Trigonometrie kein Buch mit sieben Siegeln.

Abgesehen von der Nachhilfe haben die Schüler noch einige andere Möglichkeiten, sich auf die nächsten Schulstunden und auf die Arbeiten vorzubereiten. Im Internet gibt es auch Arbeitsblätter, die von den Schülern alleine oder in einer Gruppe durchgearbeitet werden können. Zum Einen dient diese Lernmethode der Konzentration, zum anderen erreicht man mithilfe der Arbeitsblätter für Mathe eine bessere Routine.

Das gemeinsame Lernen mit mehreren Schülern kann ebenfalls eine effektive Methode sein, um mit bestimmten Mathe-Problemen fertig zu werden. Während ein einzelner Schüler womöglich mehrere Minuten lang hilflos vor einer Fragestellung steht, findet man im Austausch mit den anderen eher einen Lösungsweg.

Auf einigen Online-Plattformen gibt es ebenfalls die Möglichkeit, sich mit anderen Schülern kurzzuschließen und sich gegenseitig zu helfen. Das läuft beispielsweise über einen Hausaufgaben-Chat oder über spezielle Foren.

Es ist natürlich unverzichtbar, im Unterricht selbst aufmerksam zuzuhören und gegebenenfalls nachzufragen, wenn der Lehrer etwas nicht richtig erklärt. So lassen sich Missverständnisse von Anfang an vermeiden. Viele Schüler befürchten, sich vor den anderen zu blamieren, wenn sie zu oft „dumme Fragen“ stellen. Meistens freut sich jedoch die ganze Klasse, wenn ein komplexes Problem ein zweites Mal erläutert wird.

Viele Schüler befürchten, sich vor den anderen zu blamieren, wenn sie zu oft "dumme Fragen" stellen. Meistens freut sich jedoch die ganze Klasse, wenn ein komplexes Problem ein zweites Mal erläutert wird.(#03)

Viele Schüler befürchten, sich vor den anderen zu blamieren, wenn sie zu oft „dumme Fragen“ stellen. Meistens freut sich jedoch die ganze Klasse, wenn ein komplexes Problem ein zweites Mal erläutert wird.(#03)

Wer darf Nachhilfe geben?

Ob es sich um Mathe handelt oder um ein anderes Schulfach: Manchmal kann man sich eben nicht ohne Nachhilfe verbessern. Aber wer darf Nachhilfe geben – brauchen die Nachhilfekräfte besondere Vorkenntnisse oder müssen sie eine bestimmte Ausbildung vorweisen?

In den Instituten für Nachhilfe handelt es sich oft um Nachhilfelehrer mit Qualifikation. Das können Lehrer mit pädagogischer Ausbildung sein oder Studenten mit einem fundierten Wissen in den entsprechenden Fächern. Grundsätzlich muss man jedoch keine speziellen Voraussetzungen mitbringen, um Nachhilfe zu geben. Allerdings müssen die Lehrkräfte natürlich etwas von ihrem Fach verstehen. Wenn es heißt: Wer gibt Nachhilfe in Mathematik, sollte also eine gewisse Affinität zu diesem Schulfach vorhanden sein.

Die Schüler und Studenten, die Nachhilfe geben, freuen sich, wenn sie damit ein wenig Taschengeld hinzuverdienen können. Nach der Nachhilfestunde erhalten sie die vereinbarte Bezahlung.
Genau betrachtet, gelten Nachhilfekräfte als Freiberufler. Hier besagt die Faustregel, dass man nicht mehr als 400 Euro im Monat verdienen darf.

Wer mit Nachhilfe mehr verdient, muss eventuell mit Sozialversicherungsbeiträgen rechnen. Bei Schülern ist das jedoch eher selten der Fall, außerdem gelten für sie oft spezielle Randbedingungen.
Wenn die Nachhilfekräfte mit einem gewerblichen Institut zusammenarbeiten, sieht die Sache etwas anders aus, vor allem, wenn die Nachhilfestunden im größeren Umfang organisiert werden.

Mathematik scheint für viele Schüler ein rotes Tuch zu sein. Selbst wenn die einfachen Rechenaufgaben noch mit etwas Konzentration zu lösen sind, wird es spätestens ab der 4. Klasse immer schwieriger.(#02)

Mathematik scheint für viele Schüler ein rotes Tuch zu sein. Selbst wenn die einfachen Rechenaufgaben noch mit etwas Konzentration zu lösen sind, wird es spätestens ab der 4. Klasse immer schwieriger.(#02)

Nachhilfe für Mathe in der Praxis: Wann ist sie notwendig?

Mathematik scheint für viele Schüler ein rotes Tuch zu sein. Selbst wenn die einfachen Rechenaufgaben noch mit etwas Konzentration zu lösen sind, wird es spätestens ab der 4. Klasse immer schwieriger. Besser in Mathe werden ohne Nachhilfe, das ist für sie ein Traum, der sich nur in den seltensten Fällen realisieren lässt. Deshalb fragen sich die Schüler und mit ihnen die Eltern: Ab wann ist es nötig, auf Hilfe von außen zurückzugreifen, und wer kann Nachhilfe geben?

Es gibt ein paar klare Anzeichen dafür, dass man sich um eine Nachhilfe kümmern sollte:

  • deutliche Verschlechterung bei den Noten,
  • Unaufmerksamkeit im Unterricht,
  • erhöhter Zeitaufwand beim Erledigen der Hausaufgaben,
  • wachsende Angst vor den Schulstunden.

Die Ursachen für schlechte Noten sind nicht immer bei den Schülern zu suchen. Manchmal ist es ein schlechter Lehrer, der mit extremer Strenge oder einer zu großen Nachlässigkeit den Unterricht führt und dadurch die Leistung der Schüler beeinträchtigt. Eventuell kann es hilfreich sein, mit dem Schulleiter zu sprechen, wenn mehrere Schüler sich beschweren.

Im Idealfall bringen die Nachhilfekräfte den Schülern nicht nur Mathematik bei, sondern sie geben den Kindern und Jugendlichen auch mehr Selbstbewusstsein. Für die Eltern bedeutet das eine große Entlastung. Grundsätzlich sollte die Nachhilfe jedoch nicht die Schule selbst ersetzen, sondern nur als Unterstützung dienen.


Bildnachweis:©Fotolia-Titelbild: Dan Race Subscription-#01: Dan Race Subscription-#02:Robert Kneschke-#03:Dan Race Subscription



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Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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