Handy Regeln für Teenager: Tipps für richtigen Umgang

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Handy Regeln für Teenager, ein Thema das in einer digitalisierten Welt für Eltern und ihre Kinder immer wichtiger wird. Regelvorschläge und Tipps zum Umgang mit dem Handy finden Sie hier.

Handy Regeln: Für Teenager enorm wichtig

Seit fast jedes Handy ein Smartphone ist und Kinder damit ständig im Internet unterwegs sein können, ist es für Eltern immer wichtiger geworden, mit ihrem Nachwuchs bestimmte Regeln der Handynutzung auszumachen. Bei Handy Regeln für Teenager geht es nicht darum, absolute Kontrolle über das eigene Kind auszuüben, sondern eine gemeinsame Grundlage zu schaffen, bei der alle Beteiligten wissen, an welche Richtlinien sie sich zu halten haben. Wenn man Handy Regeln für Teenager aufstellt, sollte man das immer im Hinterkopf behalten.

Bei Handy Regeln für Teenager geht es nicht darum, absolute Kontrolle über das eigene Kind auszuüben, sondern eine gemeinsame Grundlage zu schaffen, bei der alle Beteiligten wissen, an welche Richtlinien sie sich zu halten haben. (#01)

Bei Handy Regeln für Teenager geht es nicht darum, absolute Kontrolle über das eigene Kind auszuüben, sondern eine gemeinsame Grundlage zu schaffen, bei der alle Beteiligten wissen, an welche Richtlinien sie sich zu halten haben. (#01)

Handy Regeln für Teenager: Drei grundlegende Tipps

Unabhängig von möglichen Handy Regeln für Teenager, die aufstellt werden können, sollten Sie diese drei wichtigen Tipps beachten:

  • Smartphone nicht zu früh anschaffen
    Spätestens, wenn die Kinder in die weiterführende Schule kommen, die nicht mehr im Ort um die Ecke liegt, sondern etwas weiter entfernt, spielen die Eltern mit dem Gedanken, dem Nachwuchs ein eigenes Handy zu besorgen. Ein Kind ist zu diesem Zeitpunkt in der Regel etwa zehn Jahre alt. Damit die Eltern im Notfall angerufen werden können, ist ein Handy eine durchaus gute Idee.In der Zeit von Smartphones vergessen aber viele, das es auch noch normale Handys gibt, mit denen man hauptsächlich telefonieren und Nachrichten schrieben kann. Sie sollten also vielleicht eher zu so einem Handy greifen statt Ihrem Kind ein Smartphone zu besorgen, das automatisch für die Internetnutzung und das Herunterladen von Apps verwendet werden kann. Mit etwa 12 Jahren sind Kinder dann so weit, dass man ihnen ein Smartphone anvertrauen kann.

    Mit etwa 12 Jahren sind Kinder dann so weit, dass man ihnen ein Smartphone anvertrauen kann. Jetzt können die Teenager mit Handy Regeln vertraut gemacht werden. (#02)

    Mit etwa 12 Jahren sind Kinder dann so weit, dass man ihnen ein Smartphone anvertrauen kann. Jetzt können die Teenager mit Handy Regeln vertraut gemacht werden. (#02)

     

  • Tarif richtig wählen
    Mittlerweile gibt es bei vielen Anbietern sogenannte Kinder- und Jugendtarife, die eine monatliche Kostenbegrenzung beinhalten. Bei klassischen Handys reichen eine SMS- und Telefonflatrate, bei einem Smartphone kommt noch eine Internetflat dazu. In der Regel eigenen sich Prepaidkarten besser für Kinder und Jugendliche als feste Handyverträge, die in der Regel über einen längeren Zeitraum bindend sind. Zudem sollten Sie Ihre Kinder an den Kosten für die Anschaffung und die Nutzung beteiligen. So lernt Ihr Kind, Verantwortung für das eigene Handy zu übernehmen und lernt es zudem zu schätzen. Ein Kostenplan kann dabei helfen, alle Ausgaben im Blick zu behalten.
  • Regeln anpassen
    Regeln, die für ein Kind mit elf Jahren sinnvoll sein können, sind für einen Sechzehnjährigen nur noch wenig passend. Je älter ein Kind wird, desto reifer und verantwortungsbewusster wird es. Teenager in höherem Alter sind sich den Gefahren des Internets in der Regel weitaus bewusster als jüngere Teenager. Das liegt einerseits an selber gesammelten Erfahrungen und andererseits an Aufklärung durch die Schule, die eigenen Eltern und das soziale Umfeld. Zudem wird es mit zunehmendem Alter immer wichtiger, dass Eltern ihren Kindern vertrauen. Regelmäßiges Lesen der WhatsApp-Nachrichten und eine Überprüfung der besuchten Internetseiten sind dafür eher kontraproduktiv. Handy Regeln für Teenager sollten also altersgerecht sein.

Handy Regeln für Teenager: Ein paar Ideen

Wer Handy Regeln für Teenager festlegen möchte, sollte sich mit dem eigenen Kind zusammen die passenden Regeln erarbeiten, da die benötigten Regeln enorm von den individuellen Gewohnheiten und Interessen des Kindes abhängen können. Die folgenden Vorschläge könne dabei helfen, persönliche Handy Regeln für Teenager zu entwickeln.

Video: ELTERN LESEN die WHATSAPP-NACHRICHTEN ihrer KINDER!

  1. Es gibt keine geheimen PIN-Codes oder Zugangssperren
    Diese Regel klingt erst einmal hart, aber gerade bei jüngeren Teenagern sollte die Eltern grundsätzlich Zugang zu allen Nachrichten auf dem Handy haben. Es geht allerdings nicht darum, abends heimlich alle Nachrichten des eigenen Kindes zu durchstöbern. Diese Kontrolle sollte nie ohne das Wissen des Kindes passieren. Im Idealfall setzen sich Eltern und Kind zusammen und besprechen zusammen die wichtigsten Nachrichten.
  2. Offlinezeiten müssen eingehalten werden
    Offlinezeiten sind wichtig, um eine eventuelle Handysucht zu verhindern und um sich auf wichtigere Dinge wie Hausaufgaben, ausreichend Schlaf oder Zeit mit der Familie zu konzentrieren, da ein Handy sonst schnell mal ablenken kann. Auch beim Festlegen dieser Offlinezeiten sollten die Kinder beteiligt sind. Es kann ihnen dabei helfen, sich bewusst zu werden, wann sie die meiste Zeit am Hand verbringen und wann sie es gar nicht brauchen. Sinnvoll sind Offlinezeiten beim Essen, am Abend bis ein oder zwei Stunden vor dem Zubettgehen oder bei gemeinsamen Aktivitäten mit der Familie.

    Offlinezeiten gehören zu den Handy Regeln für Teenager und sind wichtig, um eine eventuelle Handysucht zu verhindern und um sich auf wichtigere Dinge wie Hausaufgaben, ausreichend Schlaf oder Zeit mit der Familie zu konzentrieren, da ein Handy sonst schnell mal ablenken kann. (#03)

    Offlinezeiten gehören zu den Handy Regeln für Teenager und sind wichtig, um eine eventuelle Handysucht zu verhindern und um sich auf wichtigere Dinge wie Hausaufgaben, ausreichend Schlaf oder Zeit mit der Familie zu konzentrieren, da ein Handy sonst schnell mal ablenken kann. (#03)

     

  3. Nicht vereinbarte Kosten und eventuelle Schäden bezahlt das Kind selber
    Auch das klingt recht drastisch, eine solche Regel kann aber dabei helfen, einen bewussten Umgang mit dem Handy zu unterstützen. Werden zum Beispiel kostenpflichtige Apps heruntergeladen, sollte das Kind selber dafür bezahlen müssen. Das gleiche gilt für größere Schäden, die selbst verschuldet wurden. An den Reparaturkosten sollte das Kind zumindest beteiligt werden. So lernt es den Wert eines Handys zu schätzen und wird im Umgang vorsichtiger.
  4. Einstellungen, neue Apps und neue Funktion werden zusammen besprochen
    Vor der Nutzung sollten sich Eltern zusammen mit ihren Kindern einige Funktionen durchgehen und besprechen. Zudem lassen sich auf fast Smartphones in den Einstellungen entsprechenden Altersbeschränkungen festlegen. Zusätzlich gibt es Apps, die den Nachwuchs vor schädlichen und gefährlichen Internetseiten schützen, indem sie diese blockieren. Diese Apps und Einstellungen können zwar hilfreich sein, ersetzen sie keinesfalls die entsprechende Aufklärung und Begleitung durch die Eltern.
  5. Privaten Informationen dürfen niemals geteilt werden
    Handy Regeln für Teenager dienen vor allem dazu, dass eigenen Kind zu schützen, denn leider Kinder tendieren dazu, recht naiv zu sein. Leider gibt es im Internet genug Menschen, die genau das ausnutzen. Ein Kind sollte sich bewusst sein, dass persönliche Informationen wie Name, Alter und Adresse niemals im Internet preisgegeben werden sollten, denn man weiß nie, bei wem diese Informationen landen und was damit angestellt wird. Chatten und Nachrichten austauschen sollte das eigene Kind nur mit Leuten, die es bereits kennt. Eltern sollten auf eventuell dubiose Nachrichten achten und den Nachwuchs darauf ansprechen. Auch Fotos sollten niemals einfach wahllos and Fremde und auch Bekannte verschickt werden. Das gilt vor allem für Nacktfotos, ein Trend, der in der letzten Zeit besorgniserregenden Ausmaße angenommen hat.
  6. Respekt und Höflichkeit sind auch im Internet Pflicht
    „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu“ – so heißt es schon in der bekannten goldenen Regel. Im Internet gilt dasselbe. Zwischenmenschliche Probleme sollte nicht öffentlich bei Facebook ausgetragen werden, sondern persönlich. Beleidigungen und Hänseleien sind ein absolutes Tabu. Eltern sollten ihrem Kind bewusstmachen, wie sehr es selbst unter solchen Beleidigungen zu leiden hätte und mögliche Folgen besprechen. Zudem sollte Kindern und Teenagern darüber bewusst sein, dass Dinge, die im Internet gepostet werden, nicht mehr verschwinden. Bevor man irgendwas schreibt, sollte man sich das ins Gedächtnis rufen.
  7. Bei merkwürdigen Nachrichten und einem mulmigen Gefühl mit den Eltern sprechen
    Es ist enorm wichtig, dass die Kinder trotz der Kontrolle Vertrauen zu ihren Eltern haben. Erscheint dem eigenen Kind eine Nachricht komisch, sollte es keine Angst davor haben, den eigenen Eltern Bescheid zu sagen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie als Eltern Ihren Kindern gut zuhören, ihnen keine Vorwürfe machen und ihre Ängste ernst nehmen.

Bildnachweis:© Shutterstock – Titelbild: Anatoliy Cherkas – #01: David Pereiras – #02: Monkey Business Images – #03: ESB Professional



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Über Iris Martin

Iris Martin, Jahrgang bleibt ein gut gehütetes Geheimnis, ist Mutter zweier Kinder. Rabauke 1 und Rabauke 2 sind Wunschkinder ersten Grades, treiben ihre Eltern regelmäßig an den Rand der Verzweiflung und wissen sie von dort mit einem lieblichen Augenaufschlag wieder wegzuholen. Iris ist derzeit mit ihren beiden Jungs zu Hause, genießt das Leben als Vollzeitmami und hält das Chaos so im Rahmen. Neuen Herausforderungen stellt sie sich dabei gerne – immer gut gewappnet mit dem Wissen, das nur aktiv agierende Eltern haben können.

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