Einzigartige Accessoires für einzigartige Kinder

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Geschenke zu finden, kann eine sehr komplizierte Sache sein – manchmal ist es aber auch einfach. Klar ist: Bei Kindern wird es oft zu einer Herausforderung, denn man muss das, was das Kind möchte, mit etwas Sinnvollem in Verbindung bringen.

Sinnvolle Geschenke und Accessoires sind nicht immer gewünscht

Schon bei Erwachsenen kann die Suche nach Geschenken oder Accessoires zum Problem werden. Während manche Menschen total pflegeleicht sind und klare (nebenbei auch realistische) Wünsche haben, die man dann je nach Gusto erfüllen kann, gibt es Personen, die schon alles haben, schlicht nichts möchten oder die sich als unknackbare Nuss erweisen. Bei Kindern ist hingegen fast immer klar, dass sie sich bestimmte Dinge wünschen. Je nach Alter und Interessen kann das vom neuesten Videospiel über einen Baukasten bis hin zu bestimmter Musik oder auch ausgefallener Mode alles mögliche sein. Dabei gilt es, Unsinniges von Sinnvollem zu trennen, denn natürlich ist es nicht sinnvoll, jedem Kind wirklich jeden noch so absurden Wunsch sofort zu erfüllen.

Umgekehrt ist aber auch das pädagogisch oder anderweitig sinnvollste Geschenk untauglich, wenn das Kind damit nichts anfangen kann oder gar davon enttäuscht ist. Kommt noch eine große Verwandtschaft bzw. ein entsprechender Bekanntenkreis hinzu, erzeugt das nicht nur eine Art Leistungs- und Konkurrenzdruck für die Schenkenden (schließlich will man mit seinem Geschenk nicht unbeachtet bleiben), sondern auch ein Abstimmungsproblem. Es gibt nur wenige Dinge, von denen Kinder nie genug haben können – wenn sie also nicht gerade eine Legoarmee der gleichen Figuren aufbauen, muss man schon darauf achten, keine Dopplungen zu verursachen.

Erwachsene vergessen außerdem sehr gerne, dass man als Kind nicht unbedingt vernünftig ist – und das auch nicht immer sein muss. Ein Kind, das sich auf ein bestimmtes Spielzeug fixiert hat, wird schlicht und einfach nicht glücklich mit einem noch so teuren Alternativgeschenk, das tatsächlich sinnvoller sein mag.

Individualität spielt bei Kindern eine herausragende Rolle. Das ist keine neue Erkenntnis. Trotzdem wird sie häufig von Eltern, Verwandten und Bekannten vernachlässigt. (#01)

Individualität spielt bei Kindern eine herausragende Rolle. Das ist keine neue Erkenntnis. Trotzdem wird sie häufig von Eltern, Verwandten und Bekannten vernachlässigt. (#01)

Kinder sind Individuen, selbst wenn sie Trends folgen

Individualität spielt bei Kindern eine herausragende Rolle. Das ist keine neue Erkenntnis. Trotzdem wird sie häufig von Eltern, Verwandten und Bekannten vernachlässigt. Obwohl es natürlich viele Trends gibt, nach denen man sich richten kann, sind Verallgemeinerungen gefährlich. Denn selbst wenn fast jedes andere Kind gerade einem bestimmten Spielzeug-, Mode- oder Sporttrend nachläuft, bedeutet das ja nicht, dass das zwangsläufig auf alle Kids zutreffen muss. Behutsam die Interessen des Kindes zu ermitteln, sollte daher am Anfang stehen. Das kann man ganz plump mit dem guten alten Wunschzettel machen, aber man sollte dabei nicht den Eindruck erwecken, dass jeder Wunsch auf dem Zettel auch tatsächlich zwangsläufig erfüllt werden wird – und kann.

Sicherlich ist manches Geschenk unangemessen teuer, nicht für die jeweilige Altersstufe gedacht oder aus anderen Gründen ungeeignet. Der Wunsch des Kindes sollte also nicht als Befehl missverstanden werden, sondern als Inspiration. Behutsam diese Interessen zu erkunden, ohne gleich zu enthüllen, dass es um ein mögliches Geschenk geht, ist insofern von Vorteil, als beim Kind keine unnötigen Erwartungen (und in der Folge möglicherweise Enttäuschungen) geschürt werden. Andererseits sollte man aber auch nicht so allgemein fragen, dass die Kinder irgendwelche Halb-Interessen verkünden, die gar nicht ihren wirklichen Herzenswünschen entsprechen. Ja, es ist nicht einfach, einzigartige Accessoires für einzigartige Kinder zu finden. Denn je individueller ein Kind, desto höher möglicherweise der Anspruch – oder zumindest umso schwieriger die Geschenkewahl.

Eine gute Lösung scheinen Gutscheine und dergleichen zu sein. Für manche Dinge sind sie das auch, etwa wenn man weiß, dass ein Kind einen bestimmten Wunsch hat, dieser aber ohne Abstimmung mit dem Kind nicht erfüllt werden kann, weil man die genauen Details nicht alleine festlegen kann oder sonstige Faktoren individuell ermittelt werden müssen. Je größer die Überraschung sein soll, umso besser sollte sie natürlich zum Kind passen. Gutscheine sind dann eine brauchbare Lösung – haben aber auch einen entscheidenden Nachteil, denn gerade zu Weihnachten oder am Geburtstag möchte jedes Kind etwas Spektakuläres auspacken.

Es mag Ausnahmen geben, etwa wenn es um die Finanzierung eines Führerscheins, eines Mopeds etc. geht, wo Geldgeschenke oder Gutscheine für Fahrstunden genau das sind, was das Kind braucht. Ab einem gewissen Alter gilt das auch für Kleidung: Versuchen Sie gar nicht erst, einem Teenie Klamotten zu kaufen, sondern gehen Sie entweder direkt mit einkaufen und bezahlen oder schenken Sie einen Gutschein.

Schon bei Erwachsenen kann die Suche nach Geschenken oder Accessoires zum Problem werden.(#02)

Schon bei Erwachsenen kann die Suche nach Geschenken oder Accessoires zum Problem werden.(#02)

Der Super-GAU: Verlorenes Eigentum von Kindern

Haben Sie etwas Passendes gefunden, das vielleicht auch noch einigermaßen teuer war, soll das Kind natürlich lange Freude daran haben. Bei Kleidung ist dieser Freude durch das Wachstum eine natürliche Grenze gesetzt. Gerade in finanzieller Hinsicht sind Ausgaben für Heranwachsende im Kleidungsbereich (z. B. Schuhe) oft horrend. Umso ärgerlicher, wenn dann im Sportunterricht die neuen Turnschuhe abhanden kommen oder die teure Funktionskleidung für das Fußballtraining aus der Umkleide verschwindet oder schlicht vergessen wurde. Oft steckt nicht mal böse Absicht oder ein Diebstahl dahinter, aber wenn ein Hausmeister an einer großen Schule oder im Kindergarten Kleidung und andere Dinge findet, sind sie oft nicht zuzuordnen.

Selbst, wenn Fundsachen an solchen Orten wieder auftauchen, kann der rechtmäßige Besitzer häufig nicht mehr ermittelt werden. Sehr tragisch kann das bei einem geliebten Kuscheltier ausgehen. Wer kennt nicht die herzzerreißenden Aufrufe auf Facebook, wenn wieder mal ein Bild eines verlorenen Teddybären die Runde macht. Nur sieht das eben nicht jeder – und jemand, der den Fundgegenstand in Händen hält, kann dann nicht nachvollziehen, wem er gehört. Eines der sinnvollsten Accessoires ist daher mit einiger Sicherheit das Namensschild bzw. Namensbänder.

Schon nach der Geburt werden Namensbänder wichtig, um Verwechslungen von Neugeborenen zuverlässig zu vermeiden. (#04)

Schon nach der Geburt werden Namensbänder wichtig, um Verwechslungen von Neugeborenen zuverlässig zu vermeiden. (#04)

Praktische Lösung: Namensbänder

Schon nach der Geburt werden Namensbänder wichtig, um Verwechslungen von Neugeborenen zuverlässig zu vermeiden. Denn selbst im Zeitalter der DNA-Tests kann so etwas im Alltag schnell passieren. Und diese Problematik zieht sich in veränderter Form selbstverständlich durch das ganze Leben der Kinder. Viele Kindergärten und Kindertagesstätten verlangen inzwischen eine klare Kennzeichnung von Kleidung, Schuhen, Spielzeug und anderen Gegenständen, denn vieles gibt es in solchen Einrichtungen zwangsläufig mehrfach – nicht selten in identischen Ausführungen und Farben, von der Größe ganz abgesehen.

Die Armee macht es vor: Da Uniformen und ihre Träger naturgemäß schwer auseinanderzuhalten sind, werden dort seit vielen Jahrzehnten Namensbänder bzw. Namensschilder verwendet, die beispielsweise auf der Brusttasche getragen werden. Ausrüstung oder Kleidung, bei der das nicht praktikabel ist, trägt oft entsprechende Namensschilder eingenäht im Innenfutter oder an anderer Stelle. Das geht sehr gut auch bei Kinderkleidung. Natürlich muss man sich dabei nicht an das militärische Vorbild halten. Heutzutage gibt es eine gewaltige Auswahl an Möglichkeiten. Verschiedene Formen und Farben, Materialien von Stoff über Leder bis Kunststoff lassen keine Wünsche mehr offen.

Frei gestaltbar und beschriftbar, gibt es Namensbänder wie diese in unterschiedlichsten Varianten für jeden Geschmack. Die Einsatzmöglichkeiten für individualisierte Namensbänder sind dabei nahezu grenzenlos. Das Beste dabei: Auch Kinder mögen diese individuelle Kennzeichnung ihrer Sachen in der Regel sehr gerne. Beenden Sie beispielsweise den täglichen Streit bei mehreren Kindern im Badezimmer, wenn es darum geht, wem welcher Bademantel oder welches Badetuch gehört – solche Artikel lassen sich übrigens sogar direkt besticken. Dort, wo das nicht möglich ist, sind die Namensschilder und Namensbänder hingegen eine perfekte Alternative.

Will oder soll das Kind diese Kennzeichnung nicht an offensichtlicher Stelle tragen (z. B. Adressinformationen, die Dritte zunächst nichts angehen), lassen sich diese einfach an der Innenseite der meisten Kleidungsstücke annähen. Generell gibt es mit dem Aufnähen oder Aufbügeln zwei brauchbare Verfahren, Namensschilder anzubringen. Welches sich davon besser eignet, hängt zum einen von den Fähigkeiten des Verwenders ab (man sollte schon ein wenig nähen können bzw. jemanden kennen, der das Schild entsprechend anbringen kann); zum anderen vom verwendeten Gegenstand. Manchmal reicht das Aufbügeln völlig aus, wenn beispielsweise Kleidung ohnehin nicht sehr heiß gewaschen werden kann. Durch die große Vielfalt bei Materialien und Größen gibt es kaum einen Gegenstand, der sich nicht auf diese Weise nachhaltig personalisieren lässt.

Es muss nicht immer das ganz große Geschenk sein und natürlich auch nicht immer die unvernünftige Lösung, die das Kind gerne hätte.(#03)

Es muss nicht immer das ganz große Geschenk sein und natürlich auch nicht immer die unvernünftige Lösung, die das Kind gerne hätte.(#03)

Accessoires sollen das große Geschenk nicht ersetzen, sondern ergänzen!

Nun sind Namensbänder vielleicht nicht der Bringer als das Hauptgeschenk zu Weihnachten, aber als Ergänzung zu einer lange gewünschten, sehr hochpreisigen Lederjacke oder als auch modischer Akzent an der richtigen Stelle kann das Namensband durchaus einen sehr positiven Eindruck beim beschenkten Kind hinterlassen. Das sei erwähnt, weil viele Menschen zunächst nur das Namensband als isoliertes Accessoire betrachten und nicht im Zusammenspiel mit anderen Geschenken, die dadurch erst individuell und etwas Besonderes werden.

Die praktischen Vorteile der einfachen Wiederauffindbarkeit kommen selbstverständlich hinzu. Nun gibt es Menschen, die davon nichts halten und einfach mit einem Filzstift vorhandene Etiketten beschriften. Doch selbst, wenn dies die ersten Wäschen übersteht, färben solche Lösungen häufig ab und sind außerdem optisch meist kein besonderes Highlight. Zudem lassen sich solche Etiketten von möglichen Dieben sehr schnell entfernen, was bei einem aufgenähten Namensband nicht ohne Weiteres möglich ist.

Es muss nicht immer das ganz große Geschenk sein und natürlich auch nicht immer die unvernünftige Lösung, die das Kind gerne hätte. Trotzdem geht es letztlich bei Geschenken für Kinder in erster Linie darum, ihnen eine Freude zu bereiten. Das erreicht man nicht mit vernünftigen Geschenken, die jedem anderen gefallen, aber nicht dem beschenkten Kind. Ein sorgfältiges Scouting danach, was das Kind möchte und was es wirklich benötigt, sollte mit einer entsprechenden Balance versehen sein, um Enttäuschungen zu vermeiden. Oft kann man das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, etwa bei sinnvollen Accessoires, die Individualität und Persönlichkeit des Kindes berücksichtigen und ausdrücken.

Fazit: Weniger ist manchmal mehr, aber in jedem Fall muss ein Geschenk individuell sein


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Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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