Das Kinderzimmer: Alles Wichtige über Einrichtung, Ausstattung und Sicherheit

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Zu den schönsten Dingen, denen sich werdende Eltern widmen, gehört die Einrichtung des Kinderzimmers für den neuen Erdenbürger. Ob rosa, hellblau oder gelb, ob modern oder romantisch – hier können Eltern in spe ihre Kreativität ausleben.

Nicht nur die lieben Kleinen, auch deren Eltern verbringen sehr viel Zeit in diesem Raum – zum Spielen, zum Vorlesen, zum Windeln wechseln und manchmal auch zum Schlafen. Deshalb will die Einrichtung des Kinderzimmers wohlüberlegt sein.

Von der Ausstattung bis zur Sicherheit – es gibt einige Dinge zu beachten, damit das Baby und später auch das größere Kind sich rundum wohlfühlt und damit das Zimmer zu einer richtigen kleinen Wohlfühloase wird. Hier sind besonders drei Aspekte zu berücksichtigen – und das sind das Wohnen, das Schlafen und das Spielen. Bevor eingerichtet wird, muss erstmal die Wahl des passenden Bodens entschieden werden. Damit eine Wohlfühloase entsteht sollte auf natürliche Materialien und Langlebigkeit Wert gelegt werden.

Ein Dielenboden ist eine sehr gute Wahl – für die ganze Wohnung und besonders auch für das Kinderzimmer. Es gibt nichts Natürlicheres als einen Dielenboden. Und es gibt keinen schöneren Fußboden als echte naturbelassene Dielen. (#01)

Ein Dielenboden ist eine sehr gute Wahl – für die ganze Wohnung und besonders auch für das Kinderzimmer. Es gibt nichts Natürlicheres als einen Dielenboden. Und es gibt keinen schöneren Fußboden als echte naturbelassene Dielen. (#01)

Dielenboden: Der ideale Bodenbelag für das Kinderzimmer

Ein Dielenboden ist eine sehr gute Wahl – für die ganze Wohnung und besonders auch für das Kinderzimmer. Es gibt nichts Natürlicheres als einen Dielenboden. Und es gibt keinen schöneren Fußboden als echte naturbelassene Dielen.

Das Holz lebt in einem Dielenboden weiter. Dielenboden ist zudem ökologisch und ökonomisch nachhaltig. Ein Dielenboden ist natürlich und gesund, ein Raum mit einem Dielenboden sieht attraktiv und behaglich aus und zudem ist er sehr langlebig. Mindestens 50 Jahre überdauert ein Dielenboden, er kann immer wieder neu abgeschliffen und geölt werden.

Dielenböden werden vor allem aus Eichen, Kiefern und Douglasien angefertigt. Eine breite Auswahl an ökologisch nachhaltigen Dielenböden ist wichtig, um die Räume im Einklang mit der übrigen Ausstattung des Hauses zu bringen. Im Folgenden ein paar Sätze zu den Eigenschaften von Douglasien- und Eichenholz.

  • Douglasienholz
    Zeichnet sich durch eine hohe Biege- wie auch Zugbelastungselastizität aus, sodass permanente Beanspruchungen nicht zu einer schnellen Abnutzung der Bodenoberfläche führen. Eine hohe Holzdichte ermöglicht eine hohe Tragfähigkeit, sodass auch später noch Elemente des Jugendzimmers problemlos und ohne Beschädigungen des Dielenbodens eingebracht werden können.
  • Eichenholz
    Ist überaus robust und damit sehr lange in der entsprechenden Qualität zu erhalten. Durch Beizen oder Lackieren lassen sich Oberflächenstrukturen schaffen, die ein sehr gutes Raum- und Wohnklima bieten. Selbst nach Jahren ist der Verzug von Dielenböden aus Eichenholz marginal.
Babies freuen sich im Spielbereich über eine kuschelige Krabbeldecke, ein Lieblings-Kuscheltier und viele kunterbunte Spielsachen zum Anfassen und In-den-Mund-nehmen. (#02)

Babies freuen sich im Spielbereich über eine kuschelige Krabbeldecke, ein Lieblings-Kuscheltier und viele kunterbunte Spielsachen zum Anfassen und In-den-Mund-nehmen. (#02)

 

Holzart Vorteile Nachteile
Douglasie Holz Modern, hell, behaglich, strahlt Leichtigkeit aus

Schöne Maserung

Große Breiten und lange Längen möglich

Preislich attraktiv

Ideal für vollflächige Verwendung Innen+Außen

Etwas weicher als Eiche, wobei dies für Private Nutzung nicht wirklich relevant ist
Eichenholz Faszinierende feine Maserung

Sehr harte Oberfläche

Klassisch-eleganter Boden

Vielfältig einsetzbar, für Privathäuser als auch Hotels, Office und Museen.

Das Holz wächst langsam, d.h. es braucht viele Jahre bis ein großer Stammdurchmesser erreicht ist

Der Preis ist höher als bei Douglasie, wird jedoch dem Material und dem Holz gerecht

Extreme Längen wie z.B. 15m bei Douglasie sind hier fast unmöglich bzw. extrem schwer

Quelle: pur natur

  • Wohnen
    Im Wohnbereich des Kinderzimmers sollte es auf jeden Fall eine gemütliche Wohlfühlecke für Kinder und Eltern geben. Besonders in den ersten Lebensmonaten eines Kindes freuen sich Mütter über eine bequeme Sitzmöglichkeit, auf der sie es sich zum Stillen gemütlich machen können. Nach der Stillzeit kann dieser Bereich umfunktioniert werden – z.B. zu einer gemeinsamen Leseecke, die mit Kissen belegt ist und wo auch Bücher in einem kleinen Regal untergebracht werden können. Ein Kleiderschrank oder eine Kommode für Kleidung, Windeln und Feuchttücher sowie ein Wickeltisch mit einer weichen Auflage dürfen im Wohnbereich ebenfalls nicht fehlen.
  • Spielen
    Babies freuen sich im Spielbereich über eine kuschelige Krabbeldecke, ein Lieblings-Kuscheltier und viele kunterbunte Spielsachen zum Anfassen und In-den-Mund-nehmen. Ältere Kinder lieben einen Spielteppich und ein breites Repertoire an Lego, Playmobil, Stofftieren, Puppen und Spielzeug-Autos. Ein guter Tipp für den Spielbereich ist es, sich ein raffiniertes Aufbewahrungs-System beispielsweise aus Wandtaschen oder Boxen zu schaffen, in denen die Spielsachen nach dem Spielen verstaut werden können.
  • Schlafen
    Babies und auch ältere Kinder brauchen einen ungestörten erholsamen Schlaf. Deshalb sollte das Kinderbett oder die Wiege in einer ruhigen Ecke des Kinderzimmers untergebracht werden. Das Bett sollte über Gitterstäbe verfügen, damit der kleine Liebling nicht herausfallen oder -klettern kann. Die Bettwäsche für die Kleinen sollte aus einem weichen, warmen Stoff bestehen. Sanft ins Reich der Träume begleitet, werden Babies mit einem Mobile und/oder einer Spieluhr.

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Weitere wichtige Aspekte, die es bei der Kinderzimmereinrichtung zu berücksichtigen gilt

  • Wände
    Ganz wichtig für eine angenehme Atmosphäre in einem Kinderzimmer ist die Gestaltung der Wände. Weiße Wände wirken kühl, das Streichen der Wände in einem zarten Gelb, Apricot oder Hellblau empfiehlt sich deshalb. Eine ganz tolle Idee und ein beliebter Trend für Wände in Kinderzimmern sind Wandtattoos. Diese kann man einfach anbringen, sie kleben selbst und lassen sich leicht und ohne Rückstände wieder entfernen. Deshalb sind sie besonders für das Kinderzimmer gut geeignet, sie ermöglichen eine flexible Wandgestaltung, denn was eine Zweijährige niedlich findet, wird einer Zehnjährigen ganz sicher nicht mehr gefallen.
  • Lampen
    Mit Licht kann je nach Stimmung und Laune wunderbar die Atmosphäre eines Zimmers verändern werden. Dies sollte auch bei der Einrichtung eines Kinderzimmers in Betracht gezogen werden. Auf jeden Fall benötigt ein Kinderzimmer eine helle Deckenlampe, damit der Nachwuchs beim Spielen ausreichend Licht bekommt. Die Glühlampen für eine Lampe im Kinderzimmer sollten mindestens über 40 Watt verfügen, damit der Raum komplett ausgeleuchtet wird.
    Besonders für Babies sind auch sogenannte Schlummerlampen eine gute Idee. Diese Lampen drehen sich und erzeugen Musik und begleiten Babies so angenehm und beruhigend ins Reich der Träume.
    Sehr beliebt sind ebenfalls Steckdosenleuchten, die ein sanftes Licht erzeugen und es kleinen Kindern ersparen, in völliger Dunkelheit einschlafen zu müssen.
    Stehlampen hingegen sind für ein Kinderzimmer nicht geeignet. Oft halten sie nicht, was ihr Name verspricht und fallen z.B. durch einen versehentlichen Stoß um, was ein Verletzungsrisiko für die Kleinen darstellt.

Achtung: Bitte achten Sie darauf, dass sämtliche Lampen im Raum außerhalb der Reichweite der Kinderhände angebracht werden. An heißen Glühbirnen können Kinder sich schlimme Verbrennungen zuziehen!

  • Aufbewahrung
    Auch im Kinderzimmer soll Ordnung herrschen, gerade weil die lieben Kleinen ja alles, was ihnen in die Quere kommt, in den Mund nehmen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Spielzeug, Kleidung und Zubehör ordentlich und sicher aufzubewahren. Sehr beliebt sind Spielzeugkisten und Aufbewahrungsboxen, die gern in bunten Farben daherkommen dürfen. Sie sind nicht nur äußerst praktisch, sondern ebenfalls ein toller Blickfang im Zimmer. Auch geräumige Wandtaschen aus Leinen, Baumwolle und Filz werden immer beliebter zur Aufbewahrung von kleineren Gegenständen.
Teppichböden sollten bei der Wahl des Fußbodens für Ihr Kinderzimmer also nicht die erste Wahl sein. Wenn Sie sich dennoch für Teppich entscheiden, achten Sie beim Kauf auf das TÜV-Umweltsiegel und wechseln Sie den Teppichboden spätestens nach fünf Jahren. (#03)

Teppichböden sollten bei der Wahl des Fußbodens für Ihr Kinderzimmer also nicht die erste Wahl sein. Wenn Sie sich dennoch für Teppich entscheiden, achten Sie beim Kauf auf das TÜV-Umweltsiegel und wechseln Sie den Teppichboden spätestens nach fünf Jahren. (#03)

Eine Frage des Stils: Der Fußboden im Kinderzimmer

Von Parkett über Diele, Laminat, Teppich und Kunststoff – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Fußboden zu gestalten. Welcher aber ist für ein Baby bzw. ein kleines Kind der richtige?

Je jünger ein Kind ist, umso häufiger hält es sich auf dem Boden auf. Babies erkunden beim Krabbeln die hintersten Ecken ihres Zimmers, etwas größere Wildfänge toben mit Holzpferden und Spielzeugautos über den Boden. Deshalb ist die Wahl des richtigen Fußbodenbelags für das Kinderzimmer besonders wichtig. Er sollte warm und frei von Schadstoffen sein.

Im Folgenden möchten wir die verschiedenen Möglichkeiten etwas näher unter die Lupe nehmen und deren wesentliche Vor- und Nachteile erklären.

  • Teppich

Teppichböden sind warm und flauschig, aber sind sie auch für ein Kinderzimmer geeignet? Besonders in neuen Teppichen geben Kunststoffe schädliches Vinylchlorid ab, und auch der Kleber ist nicht frei von Ausdünstungen. Ebenfalls ist in vielen Teppichen Mottenschutz enthalten. Außerdem ist es nahezu unmöglich – gerade mit kleinen Kindern – einen Teppich immer komplett sauber zu halten. Zwischen den Fasern setzt sich früher oder später Schmutz ab, und nach mehreren Jahren ist ein Teppichboden einfach nicht mehr hygienisch.

Teppichböden sollten bei der Wahl des Fußbodens für Ihr Kinderzimmer also nicht die erste Wahl sein. Wenn Sie sich dennoch für Teppich entscheiden, achten Sie beim Kauf auf das TÜV-Umweltsiegel und wechseln Sie den Teppichboden spätestens nach fünf Jahren.

  • PVC-Boden

Auch ein PVC-Boden ist für ein Kinderzimmer nicht unbedingt zu empfehlen. Denn er enthält Weichmacher zur Erhaltung seiner Elastizität. Diese Weichmacher dünsten langsam aus und können schädliche Wirkungen auf die Gesundheit haben. Außerdem ist ein PVC-Boden relativ fußkalt.

  • Parkett

Einen Parkettfußboden können Sie auch im Winter ohne Hausschuhe betreten, denn Holz speichert die Wärme. Parkettfußböden sind sehr gut für das Kinderzimmer geeignet. Aber um eine Gesundheitsgefahr vorzubeugen, sollten Sie auf eine Versiegelung verzichten und zur Behandlung nur biologisches Parkettöl und Wachs verwenden.

  • Laminat

Laminat ist ebenfalls eine gute Wahl für den Fußboden im Kinderzimmer. Allerdings hat Laminat eine kühle Oberfläche, so dass sich eine gute Wärmeisolierung bzw. eine Fußbodenheizung empfiehlt. Laminat ist einfach zu reinigen, es besitzt eine stabile Konsistenz und verträgt auch mal eine etwas unsanfte Behandlung durch kleine Kinder.

Video: EINHORN KINDERZIMMER 🦄 | ROOMTOUR | Isabeau

Was ist bezüglich der Sicherheit in Kinderzimmern zu beachten?

Wie im übrigen Wohnbereich, verbergen sich auch im Kinderzimmer jede Menge Gefahren für neugierige kleine Wildfänge. Folgende Dinge sollten bei der Einrichtung des Kinderzimmers beachtet werden.

  • Die Möbel sollten keine spitzen Kanten oder scharfen Ecken haben
  • Die Möbel sollten aus unbedenklichem Material bestehen und keine gesundheitsschädlichen Substanzen besitzen. Dies gilt vor allem für Lacke und Lasuren, mit denen viele Möbel bearbeitet werden
  • Die Möbel sollten fest an ihrem Platz befestigt werden, so dass sie nicht umfallen können
  • Alle Steckdosen (nicht nur im Kinderzimmer!) sollten mit einer Kindersicherung versehen werden
  • Fenster sollten mit Sicherungen versehen werden

Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: Photographee.eu -#01: milan3d -#02:  FamVeld -#03: Oksana Kuzmina



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Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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