Umstellung Muttermilch auf Beikost: So gelingt es!

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Die Umstellung Muttermilch auf Beikost ist für frisch gebackene Mütter mit vielen Fragen und einigen Sorgen verbunden. Schließlich sind die Momente des Stillens im Alltag eine intime Verbindung zwischen der Brust der Mutter und ihrem Kind.



Trotzdem ist es nach einigen Monaten an der Zeit, die Ernährung des Kindes schrittweise von Muttermilch auf Brei umzustellen. Wie Ihnen das gelingt und mit welchen Tipps die Umgewöhnung allen leichter fällt, erfahren Sie hier.

Der richtige Zeitpunkt für die Umstellung Muttermilch auf Beikost

Egal ob Sie stillen oder Ihrem Kind das Fläschchen geben, zwischen dem fünften und siebten Lebensmonat reicht Muttermilch oder industriell hergestellte Babymilch alleine nicht mehr aus. Kinder sind zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich gewachsen und benötigen jede Menge Energie, um den Herausforderungen des Alltags entgegenzutreten.

Das eignet sich für die erste Beikost #1

Das eignet sich für die erste Beikost #1


Genau in diesem Zeitraum können Sie mit der Umstellung Muttermilch auf Beikost langsam beginnen. Zunächst geben Sie Ihrem Nachwuchs auch weiterhin die Brust oder das Fläschchen und ersetzen nur eine Mahlzeit pro Tag durch Brei. So kann Ihr Kind weiterhin wie gewohnt Muttermilch trinken und sich langsam an die Beikost gewöhnen.

Das eignet sich für die erste Beikost

Ideal für die anfängliche Beikost eignet sich Brei aus Gemüse. Dazu kochen Sie ein Gemüse nach Wahl komplett durch und pürieren es anschließend. Für die Anfangszeit sind vor allem leicht süße Gemüsesorten geeignet, da sie geschmacklich an die süße Muttermilch erinnern.

Dazu kommen Karotten, Kürbis und Pastinaken in Frage. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihr Baby in der Anfangszeit mit leichten Verdauungsbeschwerden auf die Umstellung reagiert. Das Verdauungssystem befindet sich in der Anpassungsphase und muss sich erst an die neue Ernährung gewöhnen. Bis das der Fall ist, füttern Sie ausschließlich leicht bekömmlichen Gemüsebrei als Essen und stillen Sie weiterhin.

Tipps für Beikost in der Anfangszeit:

  • Verwenden Sie nur frische Lebensmittel aus ökologischem Anbau und waschen Sie sie gründlich ab.
  • Verzichten Sie auf Gewürze und lassen Sie Ihren Nachwuchs den natürlichen Geschmack der Zutaten entdecken.
  • Wärmen Sie Reste nicht mehr auf, um Keimen und Bakterien keine Chance zu geben.
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung Ihres Kindes mit allen wichtigen Nährstoffen.
  • Vergessen Sie bei der Umstellung Muttermilch auf Beikost nicht, dass Ihr Nachwuchs jetzt mehr trinken muss. Tipps zum Trinken: Bieten Sie Wasser und ungesüßten Babytee an.

Umstellung Muttermilch auf Beikost schrittweise durchführen #2

Umstellung Muttermilch auf Beikost schrittweise durchführen #2

Umstellung Muttermilch auf Beikost schrittweise durchführen

Um das junge und noch sehr empfindliche Verdauungssystem der Kinder nicht zu überfordern, gehen Sie am besten schrittweise vor. Das Essen wird nach und nach um jeweils eine neue Komponente erweitert.

Dadurch haben Sie immer im Blick, wie Ihr Kind auf die Umstellung reagiert. Schrittweise fügen Sie dem Gemüsebrei Kartoffeln oder Nudeln, Fleisch oder Fisch hinzu. Mit der neuen Vielfalt der Aromen wird Ihre Brust für das Baby immer uninteressanter und mit etwas Glück gelingt die Umstellung Muttermilch auf Beikost ganz ohne Komplikationen.

Mit Geduld und Liebe gelingt die Umstellung der Ernährung beim Baby

Wenn das Stillen schrittweise dem Füttern mit Brei weicht, ist das ein spannendes Erlebnis für Mutter und Baby. Ihr Nachwuchs lernt in dieser Zeit viele neue Geschmacksrichtungen, eine andere Konsistenz von Nahrung und spannende Gerüche kennen.

Da ist es ganz normal, dass Kinder mit dem Essen spielen wollen. Das ist keinesfalls ein Anzeichen für Ablehnung oder Widerwillen. Stattdessen steckt Neugierde hinter dem Anfassen des Babybreis. Mit unseren Tipps, etwas Geduld und viel Liebe gelingt Ihnen die Umstellung Muttermilch auf Beikost garantiert. Für Ihr Baby eröffnen sich in diesem Zeitraum kulinarische Welten, die es gerne geschmacklich erkundet.


Bildnachweis: © fotolia Titel: cicisbeo, #1: Show-Shot-Foto, #2: nataliaderiabina



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Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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