Übungen mit dem Seil: Das macht auch Kindern Spaß!

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Vermutlich alle Erwachsenen kennen aus ihrer Kindheit das gute alte Seilspringen. Die heutige Generation weiß dagegen zum Teil gar nicht mehr was damit gemeint ist. Neben dem klassischen Seilspringen gibt es auch andere Übungen mit dem Seil, die auch Kindern von heute viel Freude bereiten.

Übungen mit dem Seil-Vorteile

Ein Seil ist für die Arbeit in einer Jugendgruppe, egal ob Schule, Kindergarten oder Freizeit, äußerst nützlich. Mit einem Seil kann man viele unterschiedliche Spiele gestalten. Das Seil sollte dick genug sein, wie man es beispielsweise von kleineren Boten kennt.

Solche Seile kauft man bei Outdoor und Survival-Fachgeschäften oder auch bei Bootsausrüstern und Reitsportgeschäften. Das Spielen mit dem Seil macht den Kindern nicht nur Spaß, sondern bezweckt auch pädagogische Lernziele. Die Vorstellungskraft und das strategische Denken sowie die körperliche Fitness werden unter anderem bei Übungen mit dem Seil gefördert.

Soll dagegen die körperliche Energie einmal richtig ausgelassen werden, kann man ein Tauziehen mit der ganzen Gruppe veranstalten. Des Weiteren können die Kinder auch Knoten daran üben. Bei Übungen mit dem Seil gilt es insbesondere darauf zu achten, dass das Seil ordnungsgemäß verwendet wird.

Ohne Beaufsichtigung werden die Kinder schnell auf die Idee kommen das Seil als Peitsche oder Ähnliches einzusetzen. Deswegen muss man als Verantwortlicher immer ein Auge auf die Kinder haben.

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Klassische Übungen mit dem Seil

Das traditionelle Seilspringen ist nach wie vor eine tolle Übung. Vor allem die koordinativen Fähigkeiten der Kinder werden hierbei gefördert. Je nachdem wie man das Seil schwingt, kann man unterschiedliche Schwierigkeitsgrade anwenden. Entweder man führt es normal über den Kopf, schwingt es rückwärts oder über kreuzt.

Eine weitere Option ist das Seilhüpfen. 2 Mitspieler schwingen das ca. 4-5 Meter lange Seil. 1-2 weitere Mitspieler hüpfen nun in das Seil hinein und versuchen so lange wie möglich mit dem Tempo mitzuhalten. Der Seilkreisel gehört ebenfalls zu den klassischen Übungen mit dem Seil. Ein etwa 3 Meter langes Seil wird im Kreis 30-50 cm über den Boden geschwungen. Die anderen Mitspieler versuchen jeweils über das Seil zu hüpfen. Wer das Seil aber berührt scheidet aus.

Ein weiterer Klassiker ist es blind auf dem Seil zu laufen. Einem Mitspieler werden die Augen verbunden. Dieser muss nun auf dem unregelmäßig ausgelegten Seil balancieren. Gerade diese Übung fördert auch den Zusammenhalt einer Gruppe, weil man durch einen weiteren Mitspieler Anweisungen erteilen lässt.

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Ausgefallene Übungen mit dem Seil

Neben den vorgestellten Klassikern gibt es auch weniger bekannte Übungen mit dem Seil. Beim sogenannten „Seil rennen“ werden aus mehreren Seilen sich berührende Kreise auf dem Boden ausgelegt. Ein Kind wird zum Fänger ernannt. Der Fänger muss versuchen die anderen Mitspieler zu fangen. Alle Kinder dürfen dabei nur auf den Seile entlang laufen.

Als Aufseher muss man darauf achten, dass niemand überholt werden darf. Eine weitere ausgefallene Übung mit dem Seil heißt „Seilknoten entdecken“. Ein Seil wird zusammengeknotet. Jeder Mitspieler fasst nun das verknotete Seil an. Ein Freiwilliger muss jetzt herausfinden in welcher Hand sich gerade der Knoten befindet. Die anderen Mitspieler versuchen währenddessen den Knoten den benachbarten Spieler zuzuspielen, ohne dass es der Freiwillige bemerkt.

Abschließend lässt sich sagen, dass Übungen mit dem Seil den Kindern nicht nur viel Spaß machen, sondern auch unglaublich vielseitig gestaltet werden können.


Bildnachweis: © Fotolia-Titelbild: blueringmedia

Über Iris Martin

Iris Martin

Iris Martin, Jahrgang bleibt ein gut gehütetes Geheimnis, ist Mutter zweier Kinder. Rabauke 1 und Rabauke 2 sind Wunschkinder ersten Grades, treiben ihre Eltern regelmäßig an den Rand der Verzweiflung und wissen sie von dort mit einem lieblichen Augenaufschlag wieder wegzuholen. Iris ist derzeit mit ihren beiden Jungs zu Hause, genießt das Leben als Vollzeitmami und hält das Chaos so im Rahmen. Neuen Herausforderungen stellt sie sich dabei gerne – immer gut gewappnet mit dem Wissen, das nur aktiv agierende Eltern haben können.

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