Sommerfest im Kindergarten

0

Das jährliche Sommerfest im Kindergarten steht vor der Tür. Und damit es attraktiv bleibt, gibt es jedes Jahr ein Märchenmotto. Dieses Jahr wurde für das Märchen, Dornröschen abgestimmt.

Das perfekte Sommerfest im Kindergarten

Da das Fest eine große Attraktion des Jahres ist, werden die Eltern der Kinder über das Thema informiert und zu einem Elternabend eingeladen. Bei diesem Elternabend wird das Thema vorgestellt und darüber gesprochen wie und was beim Sommerfest angeboten werden soll. Die Mithilfe der Eltern wird benötigt damit das Sommerfest ein voller Erfolg wird, denn es gibt immer ein Vater oder eine Mutter die Technisch begabt ist, gut schminken kann, ein Instrument spielt oder nähen kann. Außerdem werden an den verschiedenen Ständen manche Eltern zur Aufsicht, genauso wie Schiedsrichter für manche Spiele gebraucht.

Das Sommerfest unseres Kindergartens beginnt immer mit einer offiziellen Begrüßung und mit einer kleinen Theater Vorstellung des Märchens, die unsere Kinder vorführen. Meist ist dies mit einem Kinderlied verbunden. In diesem Fall ist es „Dornröschen war ein schönes Kind“ von Margarethe Löffler.

Unsere Ideen des diesjährigen Events stehen fest und wir freuen uns wie jedes Jahr auf diesen Tag.

Bunte Luftballons dürfen sicher bei einem Sommerfest im Kindergarten nicht fehlen.

Bunte Luftballons dürfen bei einem Sommerfest im Kindergarten nicht fehlen. (#01)

Für das Leibliche Wohl ist beim Sommerfest im Kindergarten gesorgt!

Deshalb gibt es drei verschiedene Stände indem Eltern und Freunde was vorbereiten und Verkaufen. Bei einem Stand gibt es Grillwürstchen, Salate und Pommes. Für unsere Kindergarten Kinder gibt es einen kleinen kostenlosen Gemüse-Rohkost-Buffet mit Möhren, Paprika, Kohlrabi und Gurken, die in mundgerechte Streifen geschnitten werden. An einem weiteren Stand, gibt es kühle Getränke. Hier achten wir darauf das nicht sehr Zuckerhaltige Getränke angeboten werden. Deshalb gibt es Wasser, Säfte und Schorlen.

Einen weiteren Stand gibt es dann noch für Kuchen, Waffeln und Kaffee, sowie kalten Kakao. Hier werden die Gebäcke meist nach dem Motto angepasst, denn beim Backen und deren Gestaltung kann man der Kreativität, freien Lauf lassen 🙂

Alle Lebensmittel werden von den Eltern mitgebracht und der Erlös von diesen Ständen wird jedes Jahr an krebskranke Kinder gespendet. Diese Idee kam übrigens von einer Mutter, diese sehr gut angenommen wurde.

Ein Motto ist für ein Kindergartenfest sollte schon sein. Die Deko, die Spiele vieles kann dann dem Motto entsprechend sein.

Ein Motto ist für ein Kindergartenfest eine tolle Idee. So kann man dem Thema entsprechend dekorieren, die Kinder sich verkleiden, die Spiele danach richten und vieles mehr. (#02)

Kreativität darf beim Sommerfest des Kindergartens nicht fehlen!

Je nach Märchenmotto gibt es einen kreativen Pavillon, indem die Kinder was Schönes basteln können. Zu dem Thema Dornröschen, werden dieses Mal Rosen aus Krepppapier, Ritterhelme und Haarkränze gebastelt. Als Gast wird dieses Jahr ein Schwertschmied da sein, der Zeigt wie man ein Schwert schmiedet und bei dem man Holzschwerter kaufen kann. Wer möchte, kann dann diese anmalen. Die Farben stellt der Kindergarten zur Verfügung und somit wird das eine schöne Attraktion für die kleinen Ritter sein.

Welche Spielstationen passen zum Kindergarten-Sommerfest?

Da so ein Fest meistens immer draußen stattfindet, kann man im Prinzip alle Kinderfestspiele wie Sackhüpfen, Eierlauf und Dosenwerfen spielen. Es gibt hierzu so viele tolle Spiele und Ideen die man ausarbeiten kann.

Deshalb werden dieses Jahr Spielstationen aufgebaut indem zwei Mannschaften antreten. Hierzu haben wir für jedes Kind eine Spielkarte gebastelt, die man umhängen kann und auf dieser die Punkte der Spiele gesammelt werden. Das Ganze soll eine Art wie die Bundesjugendspiele in der Schule werden. Deshalb werden die Spiele zu Beginn des Festes nach dem Theaterstück veranstaltet. Zwischen den Spielstationen gibt es Trink- und Toilettenpausen. Kinder, die keine Lust haben bei den Spielen mitzumachen, können zuschauen und anfeuern oder zu dem Kreativ-Pavillon gehen.

Welche Mannschaft die meisten Punkte hat, bekommt bei der Siegerehrung eine funkelnde Dornröschenmedaille und darf die Prinzessin später aus ihrem Tiefschlaf befreien. Die Prinzessin wird von einer jungen Dame aus dem Freundeskreis gespielt, die die Kinder nicht kennen. Sie wird sich dann bei der Sieger Mannschaft bedanken aber auch bei der Mannschaft die es versucht und nicht gewonnen hat. Hier ist die Prinzessin so Glücklich das es für jedes Kind als Belohnung eine Kugel Eis mit Streusel bekommt.

Für dieses Jahr haben wir folgende Spiele ausgewählt:

  1. Hüpfball-Parcours
    Es wird eine lange Strecke markiert, auf der in kürzeren Abständen Plastikeimer und andere Hindernissen aufgestellt werden. Die Strecke wird durchhüpft und es darf kein Eimer umfallen. Wenn ein Eimer, umfällt, müssen diese wieder aufgestellt werden, bevor weitergehüpft werden darf. Es treten immer einer von den jeweils zwei Mannschaften an. Wer als erstes am Ziel ist, dessen Mannschaft bekommt einen Punkt.
  2. Rosensauger
    Es werden künstliche Rosenblätter auf dem Boden verteilt. Jeweils ein Kind von den beiden Mannschaften bekommt einen Strohhalm und ein Körbchen.
    Der Schiedsrichter gibt den Startschuss, und die beiden Kinder versuchen, mit dem Strohhalm so viele Rosenblätter wie möglich festzusaugen und in das Körbchen fallen lassen. Die Hände dürfen nur zum Strohhalm festhalten benutzt werden. Wer nach neunzig Sekunden die meisten Blätter im Körbchen hat, bekommt für seine Mannschaft einen Punkt. Dieses Spiel wird so lange wiederholt bis jedes Kind dran war.
  3. Jagd der bösen Fee
    Dies ist eher eine ruhige Jagd und eine Variante vom altbekannten Dosenwerfen. Es werden fünf große Blechdosen in einer Reihe nebeneinander aufgestellt. In einiger Entfernung stehen die „Jäger“. Das erste Kind bekommt von dem Schiedsrichter die Augen verbunden, während ein Kind von der anderen Mannschaft eine Hexenfigur unter einer der Dosen versteckt. Der Jäger bekommt nun einen Stoffball und darf fünf Mal werfen. Jeder Treffer zählt einen Punkt, trifft er die Dose mit der bösen Fee, bekommt er fünf Punkte. Jedes Kind aus den jeweiligen Mannschaften kommt abwechselnd dran. Die Mannschaft, welche die meisten Punkte hat, gewinnt.
  4. Kartoffellauf
    In jeder Gruppe stellen sich die Mannschaftsmitglieder hintereinander auf. Im Abstand von ca. 5 m steht für jede Mannschaft ein Stuhl als Wendepunkt. Nach dem Startsignal des Schiedsrichters starten die Vordersten (immer zwei Kinder) ihren Lauf. Beide von ihnen halten einen Esslöffel in der Hand auf dem eine Kartoffel liegt.Sie umrunden den Wendepunkt, also den Stuhl und kehren zurück zu Ihrer Mannschaft, zur Startlinie. Dort übernimmt das nächste Kind der Mannschaft den Löffel mit der Kartoffel und setzt sofort den Staffellauf weiter fort. Wenn die Kartoffel herunterfällt, muss der Mannschaftsspieler sie aufheben und je nachdem wo er sich grade befindet, entweder zurück zur Startlinie gehen oder zum Wendepunkt zurückkehren. Ebenfalls darf die Kartoffel während des Laufes nicht festgehalten werden.Gewonnen hat die Mannschaft, deren Mitglieder als erstes einen kompletten Durchgang hatte. Das heißt, dass jedes Mannschaftsmitglied einmal mit dem Kartoffellöffel den Wendepunkt umrundet haben muss. Die Gewinnermannschaft bekommt dann einen Punkt auf ihrer Karte.

Bildnachweis:© Fotolia – Jean Kobben-#01:Johanna Mühlbauer-#02: Sergey Novikov

Über Sabrina Müller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

Leave A Reply