Vorsorgeprojekt für "Frühchen" kommt gut an
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist auch die Aufklärung über den plötzlichen Kindstod. Etwa 30 % der "Frühchen", die vor der 32. Schwangerschaftswoche geboren werden, sind von bleibenden Störungen betroffen. Bei rechtzeitiger Intervention ist ein Großteil dieser Frühgeburten zu vermeiden. Etwa 70 % aller Frühgeburten werden durch aufsteigende Genitalinfektionen der Mutter ausgelöst. Aber auch andere Risikofaktoren wie Rauchen, psychische Belastungen, Alkoholkonsum und ungesunde Ernährung können ursächlich für eine Frühgeburt sein. Zurzeit werden deshalb besonders die Risikofaktoren Rauchen und Scheideninfektionen durch entsprechende Module angegangen. Weitere Module zur frühzeitigen Erkennung und Behandlung von Schwangerschaftsdiabetes sowie Parodontitis sind in Planung. Zusätzlich wird mit dem Programm "Hallo Baby" eine intensive Aufklärungskampagne mit dem plötzlichen Säuglingstod verbunden.
Das Programm basiert auf wissenschaftlich gesicherten Informationen, die für einen gesunden Schwangerschaftsverlauf sorgen sollen und bietet den Schwangeren verschiedene Leistungen. Teilnehmen können alle schwangeren Frauen aus Nordrhein-Westfalen.
Übrigens: Hallo Baby startet in Bayern und Rheinland-Pfalz
Da sich beide Landesverbände derzeit noch in der Aufbauphase des Projektes befinden, gibt es derzeit noch keine Listen mit den dort ansässigen teilnehmen Ärzten und Krankenhäusern.
Diese werden in Kürze auf den Homepages der jeweiligen Landesverbände (www.bkk-lv-bayern.de; www.bkk-rps.de) veröffentlicht. Selbstverständlich informiert dann auch die BKK Dr. Oetker erneut zu dem Thema.
Quelle: Pressemeldung Betriebskrankenkasse (BKK) Dr. Oetker
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