Inlineskater: Zweifelhafte Sicherheit auf Gehwegen

15.04.2002 | München/Dortmund
Kaum wird das Wetter besser, sind die Inlineskater wieder unterwegs und spurten durch Parks oder die Innenstädte: Der Trendsport auf den schmalen Rollen hat nichts von seiner Attraktivität verloren, auch wenn nach der jüngsten Entscheidung des Bundesgerichtshofes die Skater nur noch auf Fußwegen unterwegs sein dürfen.

Sicherheitsgründe gaben den Ausschlag für die Entscheidung - doch auch abseits der Straße sind die Skater oft unterschätzten Risiken ausgesetzt.

Rund 70 Prozent aller der Polizei gemeldeten Inlineskater-Unfälle ereignen sich auf der Fahrbahn, so eine jüngst veröffentlichte Studie, die im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums erstellt wurde. Doch wer sich und seine Kinder damit auf Gehwegen in Sicherheit wähnt, täuscht sich: Mit 40 Prozent ist das Auto auch auf den Fußwegen Unfallgegner Nummer eins, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Meist werden in Grundstückseinfahrten ein- oder ausparkende Pkw gerammt - was bei mehr als 25 Stundenkilometern, die schon ein durchschnittlich geübter Skater problemlos erreicht, zu folgenschweren Stürzen führen kann. So ist es kein Wunder, dass insgesamt 25 Prozent der an den untersuchten Unfällen beteiligten Skater schwere Verletzungen erlitten. Insgesamt acht wurden getötet, davon fünf Kinder unter 14 Jahren.

Häufig stürzen Inlineskater allerdings ohne Beteiligung anderer. Untersuchungen gehen davon aus, daß rund 90 Prozent aller Unfälle durch Fahrfehler, mangelnde Kontrolle oder überhöhte Geschwindigkeit zustande kommen. Da nur sieben Prozent der Skater eine komplette Schutzausrüstung samt Helm tragen, sind Kopfverletzungen oder Knochenbrüche keine Seltenheit: 50 Prozent der Alleinunfälle haben schwere Folgen. Abgesichert ist der Skater dabei in den seltensten Fällen. Denn da fast ausnahmslos alle Inlineskater-Unfälle in der Freizeit geschehen, zahlt die gesetzliche Unfallversicherung keinen Cent, mit Rentenzahlungen ist auch im schlimmsten Fall nicht zu rechnen. Eine sinnvolle Alternative bietet eine private Unfallversicherung, die für eine langfristige finanzielle Absicherung im Invaliditätsfall sowohl die einmalige Zahlung einer großen Summe als auch eine lebenslange Rentenzahlung gewährleisten sollte. Die Continentale Sachversicherung bietet beispielsweise mit ihrer "Unfallrente Forte" bereits ab 50prozentiger Invalidität ein Leben lang eine monatliche Rente in Höhe von bis zu 3.500 Euro, sowie eine einmalige Kapitalzahlung, deren Höhe sich nach dem Invaliditätsgrad richtet. So wird schon bei 1prozentiger Invalidität das Fünffache, ab 90prozentiger Invalidität sogar das 300fache der vereinbarten Monatsrente ausbezahlt.

Allerdings: Auch die beste Unfallversicherung schützt nicht vor den finanziellen Folgen, die durch die Verletzung eines Dritten entstehen. Besonders folgenreich sind hier die Zusammenstöße zwischen Skatern und Radfahrern. Denn Inlineskater scheinen die natürlichen Feinde des Radlers zu sein: Zählt man alle Unfälle, auch die auf Spazier- und Wanderwegen, Parkplätzen und Straßen zusammen, kracht es zwischen Radlern und Inlineskatern laut Studie am häufigsten. Aufgrund der hohen Geschwindigkeiten, die die Beteiligten erreichen, trägt nicht nur der Skater dabei folgenreiche Blessuren davon: Rund 20 Prozent der Radfahrer werden bei diesen Unfällen ebenfalls schwer verletzt. Hat der Skater Schuld, was laut Studie in mehr als der Hälfte aller Unfälle der Fall ist, steht er unter Umständen für den Rest seines Lebens vor untragbaren finanziellen Forderungen: Krankenhaus- oder Rehabilitationskosten und Schmerzensgeld oder Verdienstausfall können schnell in die Hunderttausende gehen. Nicht umsonst rät die Stiftung Warentest deshalb dringend zu einer privaten Haftpflichtversicherung. Sie gewährt genau in solchen Fällen den notwendigen finanziellen Schutz - und ist durchaus erschwinglich: Bei der Continentale ist eine Privathaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 3 Millionen Euro für Personen- und Sachschäden bereits ab 6,58 Euro im Monat zu haben.

Quelle: Pressemeldung Der Versicherungsverbund Die Continentale

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